Außenansicht Campus Große Straße Herbst 2017; © Wenke Wollschläger

Neue Studiengänge zum WS 2018/19

Soziale Arbeit (B.A.) und Artful Leadership (M.A.) in der Akkreditierung - Reakkreditierung für "Tanz und Theater im Sozialen" (B.A.)

Die HKS Ottersberg will ab dem Wintersemester 2018/19 zwei neue Studiengänge anbieten. Neben dem Bachelorstudiengang Soziale Arbeit soll auch der berufsbegleitende Master Artful Leadership eingeführt werden. Beide Studiengänge befinden sich momentan in der Akkreditierung. Der bestehende Studiengang Theaterpädagogik. Theater im Sozialen (B.A.) soll unter dem künftigen Titel Tanz und Theater im Sozialen reakkreditiert werden. Hier wird es künftig möglich sein, einen Schwerpunkt Theater oder Tanz zu wählen.

Soziale Arbeit (B.A.)

Der über sieben Semester konzipierte Studiengang Soziale Arbeit (B.A.) richtet sich auf die Qualifikation von (angehenden) Sozialarbeiter_innen, die den komplexen und sich ständig in Bewegung befindenden Anforderungen des Feldes als stabile Persönlichkeiten lösungsorientiert begegnen wollen. Die künstlerische Praxis spielt in diesem Studiengang als umfassender Reflexions- und Aneignungsraum eine besondere Rolle. Die Hochschule zielt mit ihrem Angebot eines Studiengangs für soziale Arbeit insbesondere auf Arbeitsfelder, bei denen die sprachbasierte Kommunikation nicht oder nur mit Einschränkung möglich ist (z.B. Menschen mit Assistenzbedarf, Migrant_innen). Sie bietet mit ihrem kunstbasierten Angebot für diese Felder eine besondere Qualifikationsmöglichkeit. Gerade in Feldern, in welchen mit Menschen mit Assistenzbedarf gearbeitet wird, sind nach überwiegender Aussage von Vertreter_innen entsprechender Einrichtungen personale Kompetenzen gefragt. So zielt der geplante Studiengang Soziale Arbeit auf die Ausbildung einer Persönlichkeit mit ausgeprägter Empathie für soziale Aufgabenstellungen auf der Basis eines reflektierten Welt- und Menschenbildes. Die in der künstlerischen Praxis gemachten Erfahrungen erweitern die Reflexion der eigenen Persönlichkeit anhand kreativer und künstlerischer Prozesse. Die künstlerisch basierte Selbstreflexion trägt in diesem Studiengang entscheidend zur Bildung einer professionellen Identität und einer professionellen Berufsrolle bei, was bei der Planung von Bachelor-Studiengängen „Soziale Arbeit" bisher in der Regel vernachlässigt wurde. Der Studiengang will mit seinem Konzept somit eine bestehende Lücke zwischen Praxisanforderung und Lehre schließen.

Ateliereinblick

Artful Leadership (M.A.)

Der geplante Studiengang Artful Leadership (M.A.) ergänzt im Portfolio der Hochschule die schon bestehenden Bachelorstudiengänge und den bestehenden Masterstudiengang um die Möglichkeit, berufsbegleitend über fünf Semester eine künstlerisch basierte Qualifikation für die Führungs- und Leitungsebene zu erwerben. Die Qualifikation zielt auf einen Führungsstil, der auf die Schulung der Verantwortlichkeit Aller für die jeweilige Einrichtung oder das jeweilige Unternehmen ausgerichtet ist. Bilder wie diejenigen, dass als Führungskraft Verantwortung zu übernehmen unangenehm und mit Erfolgsdruck verbunden ist, hindern viele Menschen mit einigen Jahren Berufserfahrung daran, sich dieser Verantwortung zu stellen. Darauf antwortet das Programm des Studiengangs Artful Leadership. Sein Kernziel ist es, die Entwicklung einer Persönlichkeit zu befördern, die mit den aktuellen Herausforderungen reflektiert umzugehen weiß, die Verantwortung auf Leitungsebene wissenschaftlich methodisch begründet zu formulieren und umzusetzen versteht.

Führungskräfte haben die professionelle Aufgabe, Menschen und Unternehmen in ihrer Verantwortung zu führen. Da Führung von der Persönlichkeit der oder des Führenden abhängt, kann die Aufgabe der Führung nur verantwortlich ergriffen werden, wenn Menschen führen mit sich selbst führen verbunden ist. 

Der Studiengang richtet sich auf die Qualifikation von (angehenden) Führungskräften insbesondere in sozialen und sozialtherapeutischen Einrichtungen, aber auch in wirtschaftlichen Unternehmen, welche ihr Führungskonzept vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen reflektieren und erneuern wollen. Das Studienprogramm ist besonders geeignet für Berufspraktiker_innen, die eine Innensicht ihrer verschiedenen Arbeitsplätze mitbringen. Insbesondere sind Berufspraktiker_innen aus Einrichtungen und Betrieben angesprochen, in welchen der Beziehungsaspekt einen wesentlichen Kern und die Voraussetzung für die Arbeit darstellt. Dazu gehören z.B. Pflegende, Lehrende, Erzieher, Heil- und Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Polizisten, Journalisten, Personalleiter, aber auch künstlerische Berufe wie Choreographen oder Musiker. Die Qualität dieses Beziehungsaspekts zu fördern und auf Masterniveau wissenschaftlich zu reflektieren, bildet den Kern des vorliegenden Studienprogramms.

© Ramón de Smit

Tanz und Theater im Sozialen (B.A.)

Im Bereich der choreografisch-tänzerischen Arbeit mit Menschen unterschiedlichster Bedürfnisse gibt es derzeit eine große Nachfrage nach gut qualifiziertem Personal. Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg reagiert auf diesen wachsenden Bedarf und bietet ab Wintersemester 2018/19 erstmals eine fundierte künstlerische und methodische Ausbildung im Bereich Tanz im Sozialen/Tanzpädagogik an. Dieser Tanz-Schwerpunkt kann - analog zu einem Schwerpunkt Theater - nach einem ersten gemeinsamen Studienjahr gewählt werden.

Der Tanz-Schwerpunkt richtet sich an Menschen, die bereits Bewegungserfahrung mitbringen und sich weiterentwickeln wollen, um über Körper in Bewegung andere Menschen zu befähigen, wertvolle Erfahrungen „am eigenen Leib" zu machen: individuelles Selbsterleben, soziale Begegnungen, Körper und Bewegung im kreativen Prozess, das Erleben von Mobilität, Vitalität und Gesundheitsförderung. Die Absolvent_innen arbeiten im Kinder-, Jugend- und Senior_innnenbereich, mit Geflüchteten, im Gesundheitsbereich, in Tanzschulen und an Theatern sowie projektbasiert in der freien Szene, oder sie können sich auch für die Weiterverfolgung einer künstlerischen Laufbahn im Bereich Tanz/Choreografie entscheiden.

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Mappenkurs

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  • 25.06. – 28.06.2018
    (Mo. – Do., 10 – 17 Uhr)
  • 23.07. – 26.07.2018
    (Mo. – Do., 10 – 17 Uhr)
Tag der offenen Tür
  • 27. April 2018

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Vorlesungszeiten

2018 Sommersemester:
01. März 2018-31. August 2018

Vorlesungszeit: 05.03.2018-06.07.2018
Vorlesungsfreie Zeit: 07.07.2018-16.09.2018

2018/2019 Wintersemester:
01. September 2018-28. Februar 2019

Vorlesungszeit: 17.09.2018-01.02.2019
Vorlesungsfreie Zeit: 02.02.2019-03.03.2019
Weihnachtsferien: 22.12.2018-06.01.2019

Öffnungszeiten

Mo. - Fr. 8 - 22 Uhr im Sommersemester
Mo. - Fr. 8 - 21 Uhr im Wintersemester
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonntags und an Feiertagen geschlossen
Vorlesungsfreie Zeit: siehe jeweiliger Aushang
Studienberatung

Studentische Studienberatung
Smaida Brestrich + Sinja Gerwin
mittwochs: 14.00 - 15.30 Uhr

Beratung für ausländische Studierende
Christina Wang 
dienstags 14.30 - 16.00 Uhr

Allgemeine Studienberatung/Bewerbungsverfahren
Ariane Weidemann
Termine nach Vereinbarung unter:
ariane.weidemann@hks-ottersberg.de
Tel. 04205.3949-33
Ort: Verwaltung, 1. OG Campus Am Wiestebruch

Praktikumsinformationszentrum (PIZ)

Praktikumsinformationszentrum (PIZ)

Anna Nau
montags, 14.30 - 16.00 Uhr
Verwaltung, 1. OG Campus Am Wiestebruch
PIZ-Büro

Hier geht es zum Login für die Datenbank:
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Mehr Informationen zum PIZ hier

Einblick ins Atelier, HKS Ottersberg
© HKS Ottersberg

Tag der offenen Tür

Freitag, 27.04.2018

white lies

18. März bis 29. April

LebensWert Arbeit

4. Mai - 21. Oktober 2018

Ein Bilderrahmen hängt an einem Baum; © Mara Atkins
Viele Hände zu einem Kreis geformt; © Gunnar Wolf
@ HKS Ottersberg

Berühren und Festhalten

Berühren und Festhalten lautete das Thema eines Theaterprojekts, das Prof. Peer de Smit und Rée de Smit zusammen mit Studierenden der HKS im Herbst 2017 am AMEOS Klinikum durchgeführt haben.

Cuerpos de Lengua – KIIL VIDA!

Sieben Studierende der HKS Ottersberg flogen im November 2017 nach Venezuela! Nach 2010 und 2013 fand der Austausch mit der Universidad de Zulia nun schon zum dritten Mal statt. 

P1 - Homebase

„Homebase“ war das Thema des interdisziplinären Projekts P1, in dem 60 Studierende aus dem ersten und zweiten Semester innerhalb von zwei Wochen künstlerische Arbeiten fertigten. 

Institut für Kunsttherapei und Forschung Das Institut für Kunsttherapie und Forschung, Kunst und Theater im Sozialen ist ein Ort der Begegnung von Kunst, Theater, Therapie und wissenschaftlicher Forschung.
Hochschule für Künste im Sozialen (HKS)

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