Durch theatralische Spiele und Übungen haben wir den Tag begonnen und uns darauf eingestimmt. Das freie Schreiben zwischen den verschiedenen Teilen am Tag half uns dabei, unsere Gedanken und Wahrnehmungen zu strukturieren und zu reflektieren. Auch das Thema „Die Dinglichkeit der Dinge", wozu wir Ausschnitte aus einer Rede von Jane Bennett anschauten, unterstützte uns dabei, uns intensiver mit den Dingen auseinanderzusetzen und im Bezug zum Seminarthema zu analysieren. Die Wahrnehmungsübungen in der Natur haben unsere Sinne geschärft und uns zu einer besseren Wahrnehmung der Natur im Kontext künstlerischer Arbeit verholfen. Wir entwickelten auch eigene Übungen im Bezug auf das Thema und probierten diese aus, das stärkte unser Selbstbewusstsein und ermutigte uns, Dinge ohne Angst anzugehen.
Spezielle Innovation des Projektes (sowohl thematisch als auch anwendungsbezogen): Das Projekt durchlief verschiedene Phasen, die unterschiedliche Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung des Projektthemas hatten. Der gemeinsame Brotbacktag führte der Gastdozierende Leo Kay, der Initiator der „The Bakery of Slow Ideas" ist, mit uns durch. Das hatte sowohl körperliche als auch emotionale Auswirkungen auf die Teilnehmenden. Währenddessen führte er mit uns gemeinsame Rituale durch. Beispielsweise das gemeinsame Zeichnen eines großen Mandalas als Gruppe, die damit verbundene Sprache zur Ausdrucksvermittlung unserer eigenen Gefühle trugen zu einer verbesserten Gruppendynamik bei. An diesem Tag stellte er uns unter anderem auch seine Arbeit vor und erzählte uns von seiner Website „The Bakery of Slow Ideas – Unfinished Business". Das Projekt eröffnete uns eine neue Perspektive auf die Welt um uns herum. Als Menschen befinden wir uns oft in einem Hamsterrad und rennen die ganze Zeit voran. Durch dieses Projekt wurde uns bewusst, wie wenig wir von der Welt wirklich wahrnehmen und wie sehr wir uns nur auf das Erledigen von Aufgaben konzentrieren. Doch was ist mit uns selbst? Wann nehmen wir uns Zeit für die Dinge, die wir gerne tun möchten und für die wir Zeit haben? Wir wurden uns bewusst, wie schlecht es uns fühlen lässt, wenn wir wenig tun, als ob es nicht in Ordnung wäre, eine Pause einzulegen. Uns wurde klar, dass wir immer darauf fokussiert sind, die Dinge besser zu machen und perfekt zu sein.
2027/28 Wintersemester
01.09.2027 - 29.02.2028
Vorlesungszeit: 20.09.2027 – 04.02.2028
Vorlesungsfrei: 05.02.20287 – 29.02.2028
Weihnachtsferien: 20.12.2027- 02.01.2028
Bei Gruppen und Klassen bitten wir um Voranmeldung.
Mo. - Do. 09:00 - 13:00 Uhr
Studentische Studienberatung
Nina Koch, Jule Münch
studienberatung@hks-ottersberg.de
Mi. 14:00 - 15:30 Uhr
Beratung internationaler Studierender
Sharif Bitar
International Office
sharif.bitar@hks-ottersberg.de
Telefon: 04205 394934
Di. 14:00 - 16:00 Uhr
Mi. 09:00 - 13:00 Uhr
Studentische BAfÖG-Beratung
Jule Münch
bafoegberatung@hks-ottersberg.de
Termine nach Asprache
Nachteilsausgleich
Dr. med. Wolfram Henn
wolfram.henn@hks-ottersberg.de
21. September 2026
Das neue Semester steht vor der Tür! Am 21. September um 10:30 Uhr startet an der HKS Ottersberg die Erstiwoche für unsere neuen Studis.
18. und 19. September 2026
Prof.in Dr. Kathrin Seifert und Prof. Dr. Leonard Cruz geben einen Workshop auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Funktionelle Neurologische Störungen in Bonn.
Im Rahmen der P2-Projektwoche untersuchten interessierte Student:innen die Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Gärten aus verschiedensten Perspektiven.
Im B2-Modul der Grundlehre treffen sich die Studierenden dienstags zum gemeinsamen Arbeiten in wechselnden Gruppen. Zwei Themenfelder werden parallel erforscht, begleitet von jeweils zwei Professor:innen.
Der britisch-italienische Social Artist Leo Kay kommt an die HKS, um im Rahmen der P2 Woche mit Studierenden rituelle Performances und Fermentierungsprozesse zu erforschen.
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