© Peer de Smit

Tanz und Theater im Sozialen.
Tanzpädagogik / Theaterpädagogik (B.A.)

Tanz und Theater als gesellschaftlicher Proberaum

Aktuelle soziale Fragen und vielfältige Veränderungsprozesse stellen uns und unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Ziel des Studiengangs Tanz und Theater im Sozialen. Tanzpädagogik / Theaterpädagogik (B.A.) ist es, hierauf mit performativen, tänzerischen und schauspielerischen Mitteln zu antworten. Soziale Situationen werden spielerisch neu gestaltet und Veränderungsprozesse über gesellschaftliche Barrieren hinweg angestoßen. Das Studium entwickelt Arbeitsweisen und Aufführungsformate, in denen Menschen einander begegnen können. Es bietet damit einen künstlerischen Proberaum, in dem ästhetische und soziale Relevanz eine Einheit bilden und kulturelle Teilhabe ermöglicht wird.

© Hans-Joachim Reich

Soziale Situationen gestalten

Den Studienalltag prägt eine enge Verzahnung von Praxis und Theorie. Künstlerische Ausbildung, theoretische Reflexion und das Agieren in Berufsfeldern greifen ineinander, während soziale Fragen und die Entwicklung der eigenen künstlerischen Persönlichkeit aufeinander bezogen werden. Darüber hinaus legt der Studiengang Tanz und Theater im Sozialen großen Wert auf die Entwicklung von Selbstverantwortlichkeit, Selbstbewusstsein und Interesse am Anderen. Diese Eigenschaften sind in der späteren beruflichen Praxis ebenso unverzichtbar wie die (selbst-)kritische Fähigkeit, das eigene künstlerische und soziale Handeln vor dem Hintergrund aktueller theoretischer Positionen zu reflektieren.


Im Studium spielt daher neben der Vermittlung künstlerischer Kernkompetenzen in Schauspiel, Tanz und Performance das tägliche Training von Improvisation und Handlungskompetenz eine große Rolle. In zwei Schwerpunktbereichen werden vertiefte Kenntnisse im Tanz oder Theater wie auch in den Feldern von Regie oder Choreografie, von Dramaturgie und Projektentwicklung vermittelt. Am Ende des Studiums steht die eigenständige Durchführung eines Abschlussprojekts, dessen Stärken und Schwächen kritisch reflektiert werden.

© Marianne Menke

Perspektiven

Das Studium von Tanz und Theater im Sozialen befähigt, eigene Fragestellungen und Projektformate zu entwerfen und dabei die eigene künstlerische Persönlichkeit Schritt für Schritt zu entwickeln. Manchmal geschieht dies allein - zumeist aber in Teams und von praxisnahen Lehrenden begleitet. Zu den externen Partner_innen des Studiengangs gehören Institutionen der forensischen Psychiatrie, der Theaterpädagogik an Schulen oder öffentlichen Bühnen, inklusive Theaterprojekte, Einrichtungen der Gesundheitsförderung oder intergenerative Tanzformate.
Im Rahmen dieser Kooperationen erhalten Studierende einen differenzierten Einblick in die Arbeitswelt von Tanz- und Theaterpädagog_innen und knüpfen schon während des Studiums interdisziplinäre Netzwerke. Somit ebnet der praxisorientierte Studiengang den Weg in den Beruf - und qualifiziert gleichzeitig für konsekutive Masterstudiengänge, die auch an der HKS Ottersberg angeboten werden.

© Wenke Wollschläger

Ansprechpartner/in
Ariane Weidemann
T 04205-3949-33
E-Mail

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Tag der offenen Tür
  • 26. April 2019

Informieren Sie sich über das Studienangebot der HKS und tauchen Sie ein ins Campus-Leben. Bei Mappenberatungen, Führungen und Workshops mit Dozierenden gewinnen Sie einen tiefen Einblick! Mehr Infos

Bewerbung

Das Studium „Tanz und Theater im Sozialen.
Tanzpädagogik / Theaterpädagogik" kann zum Wintersemester begonnen werden. 

Jetzt bewerben

Bewerbungsfrist für WS 2019/20
  • 31. Mai 2019 
Zulassungsprüfung
  • 11. Juni 2019

Die Prüfungsaufgabe erhalten die Bewerber_innen über das Bewerbungsbüro

Auf einen Blick
  • Studiendauer: 7 Semester
  • Abschluss: Bachelor of Arts
  • Studiengang zertifiziert nach BuT und in Anlehnung an die Empfehlungen des Beirat Tanz
  • enge Verzahnung von Theorie und Praxis
  • Ausbildung in Stimmbildung und Maskenarbeit
  • enger Betreuungsschlüssel in Gruppen
    mit zehn bis 20 Studierenden
Gastlehrende

Im Studiengang Tanz und Theater im Sozialen. Theaterpädagogik unterrichten zahlreiche Dozent_innen aus der künstlerischen, wissenschaftlichen und forschenden Praxis.

Katja Borsdorf
Lola Rogge Schule, Hamburg

Tomas Bünger
freier Choreograf und Tänzer, Bremen

Jan Burkhardt
freier Tänzer und Performer, Berlin, Köln, Stockholm

Martin Clausen
freier Performer, Berlin

freier Tänzer und Psychotherapeut, Bremen
 
Dramaturgin, Hamburg
 
freie Regisseurin, Hamburg

Amelie Mallmann
freie Dramaturgin und Tanzvermittlerin, Berlin

Martin Nachbar
freier Choreograf, Berlin

freie Choreografin und Tänzerin, Bremen
 
Magali Sander Fett
freie Choreografin und Tänzerin, Bremen

Tina Weiler
SENECA, Berlin

alle Lehrenden finden Sie hier

Berufsfelder
  • Schulen und pädagogische Einrichtungen
  • soziokulturelle Einrichtungen
  • öffentliche Bühnen und Einrichtungen der freien Szene
  • Sucht - und Straffälligenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Altenhilfe
  • Inklusionsprojekte
  • Arbeit mit Geflüchteten
  • Theater im Unternehmen
Gebühren

Es fallen Studiengebühren an. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

© Privat

SCHEIN ODER NICHT SCHEIN – REALITY CHECK

22. März 2019 um 18 Uhr

Interdisziplinäres Projekt M2, im Masterstudiengang KTS an der HKS Ottersberg im Wintersemester 2018/19.
 

Systole & Diastole

13. April bis 4. Mai 2019

Ausstellung im level one. 
Eröffnung am 12. April 2019

Tag der offenen Tür

Freitag, 26. April 2019

© Joan Casellas

Performance-Walk Worpswede

Einstündiges Audio-Feature, das an 18 Hörstationen zu performativen Handlungen anleitet.

Avatar - the next level -

Zum 5. Bremer Freizeitkongress „Digitale Freizeit 4.0 „ am 23/24 November 2018, der Hochschule Bremen performten Studierende aus den Bachelor Studiengängen Theater im Sozialen, Kunst im Sozialen und dem Master Studiengang Kunst und Theater im Sozialen mit ihren dafür entwickelten Avatar - Kunstfiguren.

Kulturbaustelle Blockland

Die Kulturbaustelle Blockland befindet sich in der Werkhalle des ehemaligen Gefängnis-Geländes JVA Blockland. Sie ist Teilprojekt der HKS Ottersberg, und wird im Rahmen des Projektes "Legato Bremen KuBiBe" ermöglicht und durch das Bundesförderprogramm "Demokratie leben!" unterstützt.

Institut für Kunsttherapei und Forschung Das Institut für Kunsttherapie und Forschung, Kunst und Theater im Sozialen ist ein Ort der Begegnung von Kunst, Theater, Therapie und wissenschaftlicher Forschung.
Hochschule für Künste im Sozialen (HKS)

Am Wiestebruch 68
28870 Ottersberg

Tel.: 04205 - 39 49 0
Fax: 04205 - 39 49 79

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www.hks-ottersberg.de

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