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Wie finanziere ich mein Studium?

Hinweise zu Stiftungen, Studienkrediten und mehr

Diese Frage ist von existentieller Bedeutung, so dass sich naturgemäß alle angehenden Studierenden – von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen - diesem Thema früher oder später widmen werden.
Ein Studium kostet Geld. Wohnen, essen, trinken, kulturelle Veranstaltungen, Bücher, Arbeitsmaterialen ...
Die Liste lässt sich je nach individuellem Interesse und Geldbeutel beliebig fortsetzen. Hinzu kommen die Studiengebühren. Das alles muss bezahlt werden.

Die nachstehenden Informationen sollen dazu dienen, Ihnen einen Überblick über mögliche Finanzierungsquellen und Vergünstigungen in Bezug auf Ihr Studium zu geben. Außerdem informieren wir Sie über einige praktische Tipps zum Leben und Studieren in Ottersberg. Ihrer eigenen Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Weitere Hinweise oder Ideen von Ihrer Seite nehmen wir dankbar entgegen. Informieren Sie sich auch über das Internet; es gibt zu diesem Thema zahlreiche interessante Seiten. Eine der empfehlenswerten Adressen lautet: www.bildungsserver.de.

1. Finanzierungsmöglichkeiten

1.1. BAföG
1.2. Jobben
1.3. Studienhilfsfonds
1.4. Stipendien
1.5. KfW-Studienkredit
1.6. Bildungskredit

2. Wohnen u. Wohngeld / VBN-Fahrticket
3. HARTZ-4 (Alg 2)
4. Studieren mit Kind/ern
5. Vergünstigungen

5.1. Sozialtarif Telecom
5.2. Befreiung von den Rundfunkgebühren
5.3. Kontogebühren Banken
5.4. Steuerliche Absetzbarkeit von Studiengebühren



1. Finanzierungsmöglichkeiten
1.1.    BAföG
Ca. 40% unserer Studierenden beziehen Leistungen nach BAföG, das sind deutlich mehr als der statistische Durchschnitt des Studentenwerkes Hannover für die Hochschulen in Niedersachsen ausweist. Ob Sie anspruchsberechtigt sind oder vorab eine Entscheidung darüber herbeiführen möchten: Zuständig für die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg ist das

Studentenwerk Hannover
Jägerstr. 5
30167 Hannover
Tel. 0511 - 76 88022
Mail: info@studentenwerk-hannover.de
www.studentenwerk-hannover.de
 
Die aktuellen Sprechzeiten entnehmen Sie bitte der Website des Studentenwerks Hannover.

Hier finden Sie Ihre/n direkte Ansprechpartner/in beim Amt für Ausbildungsförderung Hannover:
www.studentenwerk-hannover.de/b-tel.html

Die Website des Studentenwerkes Hannover enthält zahlreiche, informative Tipps rund um 'BAföG & Co.':
www.studentwerk-hannover.de/b-faq.html

Einmal pro Semester kommt ein/e Mitarbeiter/in des BAföG-Amtes Hannover persönlich zu uns, so dass Sie Ihre BAföG-Angelegenheiten dann auch hier im Hause klären können.

Der AStA der HKS Ottersberg berät ebenfalls in BAföG-Angelegenheiten (Sprechzeiten s. Aushang FH oder Tel. 04205-1996). Rechtsverbindliche Auskünfte kann jedoch nur das Studentenwerk Hannover erteilen. Für die Ottersberger StudentInnen gilt: Zusätzlich zur BAföG-Zuverdienstgrenze darf ein monatlicher Betrag von z. Zt. € 205,00 hinzuverdient werden, ohne dass es auf Ihr BAföG angerechnet wird. Ein formlosen Antrag auf Gewährung dieses Härtefreibetrages (nach § 23 Abs. 5 BAföG) muss bis spätestens 2 Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes gestellt werden.

1.2. Jobben
Oft reicht entweder das BAföG alleine nicht aus oder es wird keine Förderung gewährt. Wer keinen ausreichenden Zuschuss vom Elternhaus erhält, wird sich Geld dazu verdienen wollen oder müssen. Die Hochschule selber vergibt bezahlte Jobs an Studierende. Hauptsächlich sind dies Aufgaben im Bereich Gebäudeerhaltung (Putzen etc.), in der Bibliothek, in der Caféte, im Praktikums-Informations-Zentrum (PIZ),  für unser Studium Generale und für das Aktstehen. Außerhalb der HKS werden die üblichen studentischen Jobs in der Gastronomie, im Einzelhandel und in der Unterhaltungsbranche (z.B. Kino) vergeben. Je nach Vorqualifikation kommen natürlich auch andere Tätigkeiten in Frage.

Die Präsenzzeiten an der HKS sind wegen des künstlerischen Arbeitens im Atelier bzw. im Studio relativ hoch. Während der vorlesungsfreien Zeit  (12 Wochen pro Jahr) werden Sie zeitweise mit schriftlichen Prüfungsarbeiten wie Hausarbeiten oder Praktika / Projektarbeiten beschäftigt sein.

1.3. Studienhilfsfonds
Ab dem 3. Semester können Sie Unterstützung über den Studienhilfsfonds der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg beantragen. Dieser Fonds wird aus Spendengeldern gespeist, die ausschließlich Ottersberger Studierenden zugute kommen. Der Studienhilfsfonds wird in studentischer Initiative verwaltet. Über die Anträge entscheidet ein studentisches Gremium. Sofern Ihr Antrag bewilligt wird (ein Härtefall muss vorliegen), werden für einen bestimmten Zeitraum die monatlichen Studiengebühren übernommen. Die ausgezahlten Gelder werden dann von Ihnen nach Ende des Studiums auf der Grundlage eines Vertrages in Raten zinslos zurückgezahlt.   Kontakt: aktien.shf[at]hks-ottersberg.de oder über den AStA der HKS unter Telefon-Nummer: 04205 - 19 96)

1.4. Stipendien
Einige unserer Studierenden erhalten Stipendien. Stipendien werden von unterschiedlichen Organisationen, meist private oder öffentliche Einrichtungen, vergeben und müssen i.d.R. nicht zurückgezahlt werden. Die Stiftungen haben unterschiedliche Vergabekriterien. Ein Stipendium beantragen Sie zumeist direkt bei der entsprechenden Organisation, oder Sie werden über Vertrauenspersonen der jew. Stiftung vorgeschlagen (Fristen beachten!) Üblich ist ein persönliches Auswahlgespräch. Für das Studium an unserer HKS kommen überwiegend folgende Einrichtungen in Frage:

Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Rosenthaler Str. 40/41
10178 Berlin
Tel. 030/285 34-0
www.boell.de

Hans-Böckler-Stiftung
Hans-Böckler-Str. 39
40476 Düsseldorf
Tel. 0211/7778-0
www.boeckler.de

Hanns-Seidel-Stiftung e.V.
Lazarettstr. 33
80636 München
Tel. 089/1258 300 od. –301
www.hss.de

Friedrich-Naumann-Stiftung
Postfach 900164
14437 Potsdam
Tel. 0331/7019-0
www.fnst.org

Ev. Studienwerk e.V. Villigst
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte
Tel. 02304/755-196
www.evstudienwerk.de

Friedrich-Ebert-Stiftung
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. 0228/883-0
www.fes.de

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Rahthausallee 12
53757 Sankt Augustin
Tel. 02241/246-0
www.kas.de

Cusanuswerk
Bischöfliche Studienförderung
Baumschulallee 5
53115 Bonn
Tel. 0228/983 84-0
www.cusanuswerk.de

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Postfach 200404
53134 Bonn
Tel. 0228/882-491
www.daad.de

Studienstifung des deutschen Volkes e.V.
Ahrstr. 41, 53175 Bonn
Tel. 0228/82096-0
www.studienstiftung.de

Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V.
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel. 030/44310-138
www.rosaluxemburgstiftung.de

Stiftung der Deutschen Wirtschaft
Breite Str. 29
10178 Berlin
Tel. 030/2033-1540
www.sdw.org

Die Arbeitsgemeinschaft der Begabtenförderungswerke ist im Internet unter unter www.begabtenfoerderung.de oder www.begabtenfoerderungswerke.de zu erreichen. Informationen zu Förderbedingungen und zur Antragstellung der einzelnen Organisationen erhalten Sie über die jeweilige Internetadresse, dort finden Sie i.d.R. auch eine/n zuständige/n Ansprech-partner/in. Grundsätzliche Fragen und Informationen beantwortet auch Frau Weidemann, Tel. 04205-394933.

Eine Antragstellung ist zwar aufwendig, wir möchten Sie aber ausdrücklich dazu ermutigen! Es ist immerhin eine äußerst attraktive Möglichkeit der Förderung, da die Gelder nicht zurück gezahlt werden müssen.

1.5. KfW-Studienkredit
Seit Mai 2006 können Vollzeitstudierende einen Studienkredit beispielsweise über die KfW-Förderbank beantragen. Voraussetzung ist ein Höchstalter bei Finanzierungsbeginn von 30 Jahren. Der Kredit wird nur für ein Erststudium gewährt. Die monatlichen Darlehensbeträge belaufen sich von 100,00 € bis maximal 650,00 €. Die Laufzeit beträgt maximal 14 Semester. Der Kredit ist nach Ende des Studiums und nach einer bestimmten Karenzzeit in Raten bis max. 25 Jahre nach Auszahlungsbeginn verzinslich (analog der Zinsen eines BAföG-Darlehens)  zurück zu zahlen.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Verwaltung (lassen Sie sich bitte dort unbedingt  vor der Antragstellung eine ‚Studienhalbjahresbescheinigung’ geben) und unter: www.kfw-foerderbank.de.
Andere Bankinstitute bieten ebenfalls Kredite für Studierende an. Das Deutsche Studentenwerk hat über die maßgeblichen Angebote eine Übersicht erstellt. Sie können den Vergleich unter www.studentenwerke.de/pdf/Uebersicht%20Details%20Studiengebuehren.pdf herunterladen.
Bevor Sie einen Studienkredit aufnehmen, sollten Sie unbedingt die übrigen Förderungsmöglichkeiten wie BAföG, Stipendium, Hinzuverdienst etc. ausschöpfen.

1.6. Bildungskredit
Unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Altersbeschränkung, max. 36 Jahre), zum Ende ihres Studiums hin, könnte für Sie der sogen. ‚Bildungskredit’ in Frage kommen (im Internet unter: www.bildungskredit.de). Der Kredit ist begrenzt auf maximal 2 Jahre und muss verzinslich (die Zinsen entsprechen denen des BAföG-Bankkredites nach Ende der Höchstförderungsdauer) einige Jahre nach Beginn der Auszahlungen in niedrigen Raten zurück gezahlt werden. Die Antragsformulare und weitere Infos finden Sie im Internet.

2. Wohnen

Zunächst einmal sind Sie bei Ihrer Zimmersuche nicht auf Ottersberg beschränkt. Und Sie müssen Ihr Budget auch nicht mit hohen Kosten für ein Auto belasten.
Sie erhalten automatisch mit den Studienpapieren ein sog. ‚VBN-Ticket’ (VBN = Verkehrsverbund Bremen – Niedersachsen). Sie können so mit allen dem VBN-Verbund angeschlossenen öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. Bahnen und Busse in Bremen, mit der Regionalbahn, dem Regionalexpress und dem Stadtexpress) innerhalb Niedersachsens reisen. Dies schließt z.B. auch die Verbindung Bremen - Ottersberg mit ein.

Bremen liegt ca. 25 km von Ottersberg entfernt und hat im Bundesvergleich einen recht niedrigen Mietpreisspiegel. Die Zugfahrt von Bremen bis Ottersberg dauert nur 17 Minuten. Viele unserer Studierenden wohnen und leben in Bremen.

Wohngeld steht Studierenden i.d.R. nicht zu. Es gibt jedoch Ausnahmen, z.B. unter bestimmten Voraussetzungen für diejenigen, die kein BAföG beziehen und für Studierende mit Kind/ern (Wohngeld antlg. für die Kinder). Unter www.studentenwerk-hannover.de können Sie sich über Details zum Wohngeldanspruch informieren.

3. HARTZ-IV-Gesetz (ALG 2)
Unterstützung durch Arbeitslosengeld haben wir absichtlich nicht als Finanzierungsmöglichkeit aufgenommen. Als Student/in haben Sie selber gesetzlich erst einmal keinen Anspruch auf ALG.  Unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. im Abschlusstrimester, wenn die Förderungshöchstdauer nach BAföG überzogen wurde) ist es Studierenden auch schon gelungen, über das ALG 2 für eine begrenzte Zeit Unter-stützung zu bekommen. Dies sind jedoch nur wenige Einzelfälle, die auch nicht dokumentiert sind.

4. Studieren mit Kindern
Dass ein Studium mit Kind bzw. mit Kindern hürdevoll sein wird, können Sie sich sicherlich vorstellen. Trotz der Einschränkungen gibt es erstaunlich viele studierende Mütter bzw. Väter an unserer HKS.
Die Kinder können in Ottersberg und Umgebung durch verschiedene Kindertageseinrichtungen betreut werden. U.a. gibt es auch einen Waldorfkindergarten.

In Stuckenborstel, einem Ort ca. 2 km von der HKS entfernt, existiert seit ca. sieben Jahren die staatl. anerkannte Eltern-Initiative ‚Kinderladen e.V.’ (Tel. 04264/370025, 08.00-13.00 Uhr). Die Initiative kümmert sich um die Betreuung von 1 – 3jährigen Kindern, so dass es für Mütter und Väter, alleinerziehend oder nicht, möglich ist, sich vormittags dem Studium zu widmen.
Außerdem können Kinder in der Kindertagesstätte der ev.-luth Christophorus-Kirchengemeinde in Ottersberg (Tel. 04205/1555) betreut werden. Eine Kinderkrippe für Kinder ab 1,5 Jahren ist geplant.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie für Ihr Kind / für Ihre Kinder Beihilfen (ALG-2) und Wohngeld beantragen. Sie selber haben – wie auch schon unter dem Punkt HARTZ-IV-Gesetz  beschrieben, keinen Anspruch.
Je nach Ihrem Wohnort nehmen die Landkreise Verden oder Rotenburg, für Bremen die BAGIS-Beratungsstellen, Ihren Antrag auf.

Übrigens: Sollten Sie als Ottersberger Studentin ein Kind bekommen, so können Sie auf Antrag vom Studium beurlaubt werden. Der StudentInnen-Status bleibt Ihnen währenddessen erhalten. Da für diese Zeit allerdings kein Anspruch auf BAföG –Zahlung besteht, können Sie nach dem HARTZ-IV-Gesetz Arbeitslosengeld 2 beantragen. Der individuelle Anspruch muss natürlich vorliegen und wird von dem zuständigen Amt auch geprüft. Die Rechtssprechung ist jedoch noch nicht ganz klar. Sie können sich hierzu unter www.studentenwerk-hannover.de informieren.
Unsere BAföG-Beratung beim AStA berät Sie ebenfalls gerne.

5. Vergünstigungen für Studierende

5.1. Sozialtarif Telekom
Studierende, die BAföG beziehen, haben Anspruch auf Ermäßigung der monatlichen Telefon-Grundgebühr.
Der Antrag kann formlos unter Vorlage des letzten BAföG-Bescheides und des Studierenden-Ausweises in Geschäften der Telecom gestellt werden. In 1/2jährlichen Intervallen muss der Antrag erneuert werden.

5.2. Befreiung von den Rundfunkgebühren
Eine Befreiung erhalten diejenigen, die eine beglaubigte Kopie eines aktuellen Leistungsbescheid über BAföG-Zahlungen (nicht bei den Eltern wohnend) oder über andere soziale Leistungen dem Antragsformular beifügen können.
Das Antragsformular können Sie unter: https://www.gez.de//WFEBus/GezAntragBefreiungGebuehrErfassung.jsp?start=y herunter laden. Es sollte auch bei Ihrem zuständigen Bürgeramt ausliegen.

5.3. Kontogebühren Banken
Einige Banken und Sparkassen bieten Studierenden eine kostenlose Kontoführung und/oder andere Vergünstigungen an. Sie sollten Angebote verschiedener Institute vergleichen.

5.4. Steuerliche Absetzbarkeit von Studiengebühren
(Stand November 2015)

Studiengebühren können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden.

Werbungskosten nach § 9 Absatz 6 Satz 2 – 5 EStG
1) Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine Berufsausbildung oder für sein Studium sind nur dann Werbungskosten, wenn der Steuerpflichtige zuvor bereits eine Erstausbildung (Berufsausbildung oder Studium) abgeschlossen hat oder wenn die Berufsausbildung oder das Studium im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet.

2) Eine Berufsausbildung als Erstausbildung nach Satz 1 liegt vor, wenn eine geordnete Ausbildung mit einer Mindestdauer von 12 Monaten bei vollzeitiger Ausbildung und mit einer Abschlussprüfung durchgeführt wird.

3) Eine geordnete Ausbildung liegt vor, wenn sie auf der Grundlage von Rechts- oder Verwaltungsvorschriften oder internen Vorschriften eines Bildungsträgers durchgeführt wird.

4) Ist eine Abschlussprüfung nach dem Ausbildungsplan nicht vorgesehen, gilt die Ausbildung mit der tatsächlichen planmäßigen Beendigung als abgeschlossen.

5) Eine Berufsausbildung als Erstausbildung hat auch abgeschlossen, wer die Abschlussprüfung einer durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften geregelten Berufsausbildung mit einer Mindestdauer von 12 Monaten bestanden hat, ohne dass er zuvor die entsprechende Berufsausbildung durchlaufen hat.

Sonderausgaben § 10 Absatz 1 Nr. 9 EStG
(1) Sonderausgaben sind die folgenden Aufwendungen, wenn sie weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind oder wie Betriebsausgaben oder Werbungskosten behandelt werden:
Nr. 9.: 30 Prozent des Entgelts, höchstens 5 000 Euro, das der Steuerpflichtige für ein Kind, für das er Anspruch auf einen (Kinder-)Freibetrag nach § 32 Absatz 6 oder auf Kindergeld hat, für dessen Besuch einer Schule in freier Trägerschaft oder einer überwiegend privat finanzierten Schule entrichtet, mit Ausnahme des Entgelts für Beherbergung, Betreuung und Verpflegung.

(2) Voraussetzung ist, dass ... die Schule zu einem von dem zuständigen inländischen Ministerium eines Landes, ... anerkannten ... Berufsabschluss führt. 3 ...

(5) Der Höchstbetrag nach Satz 1 wird für jedes Kind, bei dem die Voraussetzungen vorliegen, je Elternpaar nur einmal gewährt.

Anmerkung:
Die logische Folge davon ist: Wer vor dem Studium eine mindestens 12 monatige Vollzeitausbildung mit einer Abschlussprüfung absolviert hat, kann die Aufwendungen des anschließenden Studiums an der HKS Ottersberg als Werbungskosten geltend machen. Da man als Studierende_r meistens keine Einkommensteuern zu zahlen hat, können die Kosten des Studiums in einem Antrag auf Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags für jedes Jahr geltend gemacht werden. Nach Abschluss des Studiums können diese Verluste mit späteren Einkünften verrechnet werden. Das kann zu nicht unerheblichen Steuererstattungen führen.

Auf Grund der Komplexität des Themas können an dieser Stelle nur allgemeine Hinweise gegeben werden, die eine detaillierte steuerliche Beratung nicht ersetzen können.

Ansprechpartner/in
Ingrid Engelhardt
T 04205 - 39 49 12
E-Mail

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Finanzierung mit CHANCEN eG

Für Studierende der Sozialen Arbeit besteht an der HKS die Möglichkeit, die Gebühren von der CHANCEN eG übernehmen zu lassen. Erst wenn Sie später im Beruf stehen, zahlen Sie - abhängig von Ihrem Einkommen - die Gebühren zurück.

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    (M.A./M.F.A.) Mehr
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Vorlesungsfreie Zeit: 01.02.2020 -01.03.20120
Weihnachtsferien: 21.12.2019 – 05.01.2020
 
2020 Sommersemester:
01. März 2020 – 31. August 2020
Vorlesungszeit: 02.03.2020 – 03.07.2020
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Für die Wanderausstellung: Kaleidoskop - Vielfalt kunsttherapeutischer Intervention
wird am 17. und 18.07.19 gemeinsam mit Studierenden der HKS Ottersberg ein kunsttherapeutisches Projekt in und mit der Natur und der Landschaft durchgeführt. 

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Zum 5. Bremer Freizeitkongress „Digitale Freizeit 4.0 „ am 23/24 November 2018, der Hochschule Bremen performten Studierende aus den Bachelor Studiengängen Theater im Sozialen, Kunst im Sozialen und dem Master Studiengang Kunst und Theater im Sozialen mit ihren dafür entwickelten Avatar - Kunstfiguren.

Institut für Kunsttherapei und Forschung Das Institut für Kunsttherapie und Forschung, Kunst und Theater im Sozialen ist ein Ort der Begegnung von Kunst, Theater, Therapie und wissenschaftlicher Forschung.
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