Ganß, Michael / Sinapius, Peter / Smit, Peer de (Hrsg.)

Ich seh dich so gern sprechen

Sprache im Bezugsfeld von Praxis und Dokumentation künstlerischer Therapien

Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2008. 290 S., 20 Abb.
Wissenschaftliche Grundlagen der Kunsttherapie Bd. 2
Herausgegeben von Sinapius Peter
ISBN 978-3-631-56624-4, broschiert,  51.50 EUR


Obwohl für Wissenschaft und Forschung, für Verständigung und Vermittlung unverzichtbar, ist die Sprache im Kontext der
künstlerischen Therapien bisher kaum thematisiert worden. Die Frage nach einer angemessenen Sprache erhält in
Dokumentationen künstlerisch therapeutischer Praxis insofern eine besondere Bedeutung, als hier der schöpferische Mensch im Mittelpunkt steht. In ihren Beiträgen nähern sich die Autorinnen und Autoren dieses Bandes dem Thema Sprache
interdisziplinär und unter wechselnden Blickwickeln. Sie untersuchen Differenzen und Kongruenzen von sprachlichen und bildnerischen Medien und erkunden Eigenschaften und Gestaltungsmöglichkeiten sprachlicher Darstellung im Bezugsfeld kunsttherapeutischer Praxis und Forschung.

Aus dem Inhalt: Michael Ganß/Peer de Smit/Peter Sinapius: Einleitung - Peer de Smit: Prolog - Peer de Smit: «Mit seinem
Dasein zu Sprache gehen» - Zur Sprache in humanwissenschaftlicher Forschung und Dokumentation - Hans Dieter Huber: Phantasie als Schnittstelle zwischen Bild und Sprache - Hermanus Westendorp: «Be Bop A Lula, she's my baby» - Wie das Sprechen erschafft, wovon es spricht - Melanie Obraz: Bildliches Sprechen - Die Frage nach einer exponierten Stellung des bildlichen Sprechens - Barbara Narr: Mit Worten Bilder malen - Notizen über den Umgang mit Sprache - Verena Kast: Mit Worten berühren - Peter Petersen: Heilkraft der Sprache - Constanze Schulze: Wechselseitige Herausforderung narrativ-therapeutischer und kunsttherapeutischer Verfahren aus systemischer Sicht - Kerstin Hof: Einfach schreiben, was ist - Kreatives Schreiben als schöpferisch-methodischer Weg kunsttherapeutischer und pädagogischer Dokumentation - Jörg Holkenbrink: Lügen unter Wahrheitssuchern - Gedanken zu Papieren und Aktionen - Helga Kämpf-Jansen: Zum Konzept «Ästhetische Forschung» - Mit einem Exkurs «Ästhetische Biografie» - Michael Ganß: Die kunsttherapeutische Dokumentation zwischen Bericht und ästhetischer Erfahrung - Wissenschaftliche Standards und die multisubjektiven Bedingungen der kunsttherapeutischen Praxis - Peter Sinapius: Bilder der Sprache - Sprache der Bilder. Kriterien für die Qualität von Dokumentationen künstlerisch therapeutischer Praxis - Maren Theel: Spuren im Bild - Kristina Menninghaus: Beobachtungen aus dem kunsttherapeutischen Prozess mit einem traumatisierten Flüchtlingskind - Das Gedächtnisprotokoll als Forschungsinstrument - Annika Nausner: «Aber allein kommt man dahin nicht.» Eine Geschichte über die therapeutische
Beziehung als Ressource für Gestaltung.

Die Herausgeber:
Michael Ganß, Diplom-Kunsttherapeut und Diplom-Gerontologe; freier Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für Kunsttherapie und Forschung der Fachhochschule Ottersberg; Leitung des Forschungsprojektes: «Wirkung von
Kunsttherapie auf Menschen mit Demenz» am Institut für soziale Gerontologie und Altersmedizin - ISOGAM an der
Bergischen Universität Wuppertal; Gründungsmitglied der Werkstatt Demenz e.V.

Peter Sinapius, Kunsttherapeut (Expressive Arts Therapy), Professor für Malerei und Kunsttherapie an der Fachhochschule Ottersberg, dort Leitung des Instituts für Kunsttherapie und Forschung; Kunsttherapeutische Praxis; Arbeitsschwerpunkt: Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen; künstlerische Projekte im sozialen Raum; verschiedene Veröffentlichungen, darunter:T herapie als Bild - Das Bild als Therapie / Grundlagen einer künstlerischen Therapie, 2007.

Peer de Smit, Professor für Theater im Sozialen und Rektor an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg; Ausgebildeter Schauspieler, Regisseur und Kunsttherapeut; nach Engagements am Schauspielhaus Zürich und an Bühnen in Deutschland Aufnahme einerintegrativ und intermedial orientierten Theaterarbeit seit Ende der achtziger Jahre; Publikationen zu theaterwissenschaftlichen, theaterpädagogischen, literatur- und kulturwissenschaftlichen Themen.

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Studienschwerpunkte
  • Künste im Sozialen. Schwerpunkt Kunsttherapie (B.A.)  Mehr
  • Künste im Sozialen. Schwerpunkt Soziale Arbeit (B.A.) Mehr
  • Künste im Sozialen. Schwerpunkt Performative Künste – Tanz- und Theaterpädagogik (B.A.) Mehr
  • Künste im Sozialen. Schwerpunkt Freie Kunst (B.F.A.) Mehr
  • Künste im Sozialen. Kreatives Schreiben als Soziale Praxis (B.A.) Mehr
  • Arts and Community (M.A./M.F.A.) Mehr
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