Sog und Streuung - Fokusmodi

Vernissage im level one

Am 19. Februar 2026 fand die Vernissage der studentischen Ausstellung "Sog und Streuung - Fokusmodi" im level one in Hamburg statt. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit Akku – Autismus, Kunst und Kultur e.V.

Thematisch dreht sich in der Ausstellung alles um Fokus in der Reizflut: Sog vs. Streuung, Monotropismus/Polytropismus – und die Frage, wie Inklusion und neurodiverse Perspektiven im Kunstkontext sichtbar werden können. Dafür treffen zwei HKS-Studierende auf zwei Künstlerinnen von akku – und ihre Arbeiten kommen miteinander ins Gespräch. 

Alle Künstler:innen waren an dem Abend ebenfalls anwesend und sind mit den Besucher:innen ins Gespräch gegangen. 

Über die Ausstellung:

Wir leben im Normalzustand paralleler Bildschirmwirklichkeiten: Reize erreichen uns nicht mehr nur nebenbei, sondern ausgewählt, kuratiert, getaktet. Ein Dauerregen aus Bildern, Texten und Signalen, den wir aufnehmen und verarbeiten – und den wir doch selten vertiefen. Inmitten dieser Reizökonomie wird Aufmerksamkeit zur knappen Ressource.

Die Monotropismus-Hypothese beschreibt hierfür zwei Aufmerksamkeitsmodi: Polytropismus meint ein breites Verteilen der Aufmerksamkeit über viele Dinge; Monotropismus eine tiefe Bündelung auf wenige – ein „Aufmerksamkeitstunnel", der intensive Erfahrungen, Expertise und Flow ermöglichen kann, aber Wechsel und Unterbrechungen auch herausfordernder macht.

In dieser Ausstellung treten zwei Studierende der Hochschule für Künste im Sozialen (HKS Ottersberg) und zwei Künstlerinnen aus dem Kontext von akku – Autismus, Kunst und Kultur e.V. in einen Dialog. akku e.V. unterstützt bundesweit autistische Künstler:innen, schafft Sichtbarkeit durch Ausstellungen und baut Brücken in den Kunstbetrieb.

Zwischen Sog und Streuung zeigen die Arbeiten, wie Fokus Gestalt annimmt: als sanftes Einrasten, als Verdichtung, als stille Entschiedenheit. Ein In-Resonanz- Kommen mit Material, Rhythmus und Gedanken – heute beinahe eine Utopie.
Die Ausstellung wird kuratiert von Menia von akku e.V. und Prof. Marta Vovk von der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg.

Künstler:innen:
Tamino Dathe
Jan Hauschildt
Luzie Textura
Sabine Tollkühn-Klein

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2026/27 Wintersemester
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"Scheinbar genesen – Leben mit Long Covid und das Recht auf Hoffnung" taucht tief in die Realitäten der Betroffenen dieser oft unsichtbaren Erkrankung ein. Anhand von Interviews und künstlerisch-dokumentarischem Fotomaterial aus Österreich beleuchtet das Buch den Alltag mit Long Covid.

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B2-Modul – „Haut“ und „Spuren“

Im B2-Modul der Grundlehre treffen sich die Studierenden dienstags zum gemeinsamen Arbeiten in wechselnden Gruppen. Zwei Themenfelder werden parallel erforscht, begleitet von jeweils zwei Professor:innen.

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Der britisch-italienische Social Artist Leo Kay kommt an die HKS, um im Rahmen der P2 Woche mit Studierenden rituelle Performances und Fermentierungsprozesse zu erforschen.

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Der Heimat- und Geschichtsverein Worpswede und die Hochschule für Künste im Sozialen, HKS Ottersberg wollen gemeinsam mit einem breiten gesellschaftlichen und kulturellen Bündnis unter den Bürgerinnen und Bürgern des Ortes recherchieren: „Was ist Dein Worpswede?"

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