© Wenke Wollschläger

Forum Positionen

Vorträge zu Künsten, Wissenschaft, Pädagogik, Psychologie und Intersektionalität

Das Forum Positionen ist ein studiengangsübergreifendes Veranstaltungsformat, das den Dialog zwischen Studierenden, Dozierenden und eingeladenen Gäst*innen zu übergreifenden Fragestellungen der Hochschule fördern will. Der Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen, künstlerischen Positionen und kritischen Stellungnahmen wird im Forum Positionen Raum geben soll.

Im 14-tägigen Rhythmus lassen uns ausgewählte externe Referent*innen an ihrer Expertise in verschiedenen Themenbereichen der Künste, Wissenschaft, Pädagogik, Therapie und Intersektionalität teilhaben. Im anschließenden Diskussionsformat können die Themen weitergeführt und in Bezug zur HKS gesetzt werden. Ein abschließender Raum für Utopien gibt einen Ausblick darauf, wie unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen könnte.

 

Termine im Wintersemester 2022/23:

Termin: 10. Oktober
Gastvortrag: Asana Fujikawa

Asana Fujikawa, geboren 1981 in Tokio, studierte in den Jahren 1999 bis 2003 Europäische Kunst und Lehramt an der Nagoya Zokei University in Aichi (Japan), wo sie mit Diplom abschloss. Ab 2009 absolvierte sie ein Studium der Freien Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, das sie 2016 als Master abschloss.
Asanas künstlerische Arbeiten sind narrativ. Die Erzählweise ihrer Werke bezieht ihre Einflüsse aus der japanischen und europäischen Mythologie, sowie aus Volkssagen der Region, in der sie gerade lebt. Sie verwendet Essenzen von solchen Geschichten und mischt sie mit der zeitgenössischen Weltpolitik und Erfahrungen aus ihrem persönlichen Leben. Diese Geschichten erzählt sie nicht schriftlich, sondern als Installation, oft mit den Materialien Keramik, Radierung und Malerei.
 
 
 
Termin: 24. Oktober
Gastvortrag: Aleen Solari
 
Aleen Solari ist 1980 in Bielefeld geboren und lebt in Hamburg. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie medienübergreifend und verbindet Performances mit Malerei, Skulptur, Fotografie und Film. Bis 2015 studierte sie Bildende Kunst an der HfbK Hamburg, wo sie 2019 auch als Gastprofessorin tätig war.
Ausstellungen u.a.: Camp Island, Künstlerhaus Lauenburg, 2022; anti Burn, n.a.s.a.,
Bremen, 2022; Gegenwart: Doing Youth, Hamburg, 2021; Daisy, Galerie Oel-Früh, Hamburg, 2020; Das hätte jede in meiner Situation auch getan, Galerie Melike Bilir, Hamburg, 2020; NEUSPRÉCH, Weserburg, Bremen, 2020; Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit, Hamburger Kunsthalle, 2017 // Stipendien: Residenzstipendium Künstlerhaus Lauenburg, 2021; ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, 2019 // Katalog: Direct into Chaos, Montez Press, London, 2020 // Instagram: @Xoulari
 
 

Termin: 07. November
Gastvortrag: Thomas und Renée Rapedius
 

Wir leben und arbeiten in Berlin. Bis 2004 haben wir an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg studiert. In unserer freien künstlerischen Arbeit stellen wir Objekte, Zeichnungen und Fotografien zu installativen Arrangements zusammen. Wir untersuchen Materialien, vergleichen Formen und befassen uns mit dem dialektischen Gegensatz natürlicher Phänomene und kultureller Objekte. (rapedius.net)

Wir zeigten unsere Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, unter anderem: Gustav-Lübcke-Museum, Hamm; Schloss Bonndorf; Kunsthaus Essen; Städtische Galerie Ostfildern; Museum Marta Herford; Museum Gerhard-Marcks Haus, Bremen; Museum Morsbroich, Leverkusen; S.M.A.K. Museum für zeitgenössische Kunst, Gent, Belgien; Daejeon Museum of Art, Südkorea; Kunstverein, Göttingen.

Stipendien führten uns nach Burkina Faso, Kolumbien, Indien, Südkorea, Japan, USA, Argentinien.

Daneben sind wir in der Lehr und kulturellen Bildung tätig. An der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und an der UDK hatten wir verschiedene Lehraufträge und am Thomas-Mann-Gymnasium haben wir als Vertretung die Oberstufe im Fach Kunst unterrichtet. Seit mehreren Jahren entwickeln und realisieren wir kritische, künstlerisch/praktische Vermittlungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sowie Ausstellungsgespräche und dialogische Führungen für verschiedene Museen in Berlin.

Durch unsere Auseinandersetzung mit Formen, Raum und Material arbeiten wir parallel auch projektbezogen gestalterisch und entwerfen und bauen Möbel (nebenrodukt.de), gestalten Printmedien und Webseiten (gestaltungswillen.de) und entwickeln didaktische Materialien.
 
 
 
Termin: 21. November
Gastvortrag: Tehching Hsieh

Tehching Hsieh was born in 1950 in Nan-Chou, Taiwan. Hsieh dropped out from high school in 1967 and took up painting. After finishing compulsory military service (1970-73), Hsieh had his first solo show at the gallery of the American News Bureau in Taiwan. Shortly after this solo show, Hsieh stopped painting. He made a performance action, Jump, in which he broke both of his ankles. He trained as a seaman, which he then used as a means to enter the United States. In July of 1974, Hsieh arrived at a small port near Philadelphia. He was an illegal immigrant in the States for fourteen years until granted amnesty in 1988.
Starting in the late 1970s, Hsieh made five One Year Performances and a Thirteen Year Plan', inside and outside his studio in New York City. Using long durations, making art and life simultaneous, Hsieh achieved one of the most radical approaches in contemporary art. The first four One Year Performances made Hsieh a regular name in the art scene in New York; the last two pieces, intentionally retreating from the art world, set a tone of sustained invisibility. Since the Millennium, released from the restriction of not showing his works during the thirteen-year period, Hsieh has exhibited his work in North and South America, Asia and Europe. Hsieh recent exhibitions Doing Time was presented by Taiwan Pavilion at 57th Venice Art Biennale 2017, One Year Performance 1980-1981 was exhibited at Tate Modern, London, in 2017-2018, and MoMa and Guggenheim Museum, New York, in 2009.
Tehching Hsieh lives in Brooklyn, New York.
 
 
 
 
Termin: 05. Dezember
Gastvortrag: Johanna Reich
 
Johanna Reich (geb. 1977) lebt und arbeitet in Köln. Sie studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei Guillaume Bijl, der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Wim Wenders und der Kunsthochschule für Medien Köln bei Julia Scher, Matthias Müller und Mischa Kuball und nahm an Austausch- und Artist-in-Residence-Programmen in den USA, Israel, Spanien, Luxemburg und Rumänien teil. 2020-22 hatte sie eine Gastprofessur an der AdBK München inne.

Johanna Reich wurde u.a. mit dem japanischen Excellence Prize for Media Arts, dem Förderpreis des Landes NRW für Medienkunst, dem Konrad von Soest Preis und dem Nam June Paik Award Förderpreis ausgezeichnet. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen internationalen Ausstellungen wie z.B. im Tokyo Metropolitan Museum of Photography (2007), im Museo Reina Sofia Madrid (2009), in der Stella Art Foundation Moskau (2010), im Museum of Contemporary Canadian Art Toronto (2011), im Frankfurter Kunstverein (2013), im Palais de Tokyo Paris (2014), im Eikon|Q21 im MuseumsQuartier Wien (2017), der Spier Art Collection Johannesburg (2021), der Kunsthalle Hamburg (2022) und in bedeutenden Sammlungen wie der Jerry Speyer Collection New York, der Sammlung Goetz München oder der Sammlung des Museums für Konkrete Kunst Ingolstadt vertreten.
Johanna Reich arbeitet an der Schnittstelle zwischen digitalen und analogen Bildwelten. Viele ihrer Arbeiten entstehen auf der Grundlage mehrjähriger Recherchen, in denen die Künstlerin Lücken in der Geschichte, komplexe Hintergründe des Codens wie den undurchsichtigen Einfluss von Datenbanken auf die Entwicklung von Algorithmen und die damit einhergehende Bildproduktion untersucht und verändert. Immer wieder macht sie den Prozess der künstlerischen Arbeit als interdisziplinäre Tätigkeit sichtbar. Sie lotet die Grenzen von realen, virtuellen und malerischen Bildern aus und lenkt in minimalistischen Videoperformances die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Auswirkungen, die die Verschmelzung von Netzwelt und realer Welt auf unser Alltagsleben hat. Inhaltlich dreht sich ihre Arbeit um An- und Abwesenheit, Entmaterialisierung und Verschwinden, das Sichtbare und das Unsichtbare: Wer sind wir und was prägt unsere Identität? Was macht einen Menschen aus? Welche Spuren hinterlassen wir an dem Ort, an dem wir leben?

www.johannareich.com
insta: johanna.m.reich

 
 
Termin: 09. Januar
Gastvortrag: Gereon Inger


Termin: 23. Januar
Gastvortrag: Ubay Murillo
 

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Forum Positionen
  • montags, 18.05 bis 19.35 Uhr 

Raum-Link: https://hks-ottersberg.zoom.us/j/95059897858

Studiengänge der HKS
  • Kunst im Sozialen. Kunsttherapie (B.A.)  Mehr
  • Soziale Arbeit (B.A.) Mehr
  • Tanz und Theater im Sozialen. Tanz- und Theaterpädagogik (B.A.) Mehr
  • Freie Bildende Kunst
    (B.F.A.) Mehr
  • Artful Leadership (M.A.) Mehr
  • Kunst und Theater im Sozialen
    (M.A./M.F.A.) Mehr
Mappenkurs
In unserem Mappenkurs werden Sie in intensiver Betreuung an die Erstellung einer künstlerischen Mappe herangeführt. 
Vorlesungszeiten

2022 Sommersemester
01.03.2022 – 31.08.2022
Vorlesungszeit: 14.03.2022 – 15.07.2022 
Vorlesungsfrei: 16.07.2022 – 25.09.2022 Niedersächs. Sommerferien: 14.07.2022 – 24.08.2022

2022/23 Wintersemester 
01.09.2022 – 28.02.2023
Vorlesungszeit: 26.09.2022 – 16.12.2022 
09.01.2023 – 17.02.2023 
Weihnachtsferien: 17.12.2022 – 08.01.2023
Vorlesungsfrei: 18.02.2023 – 12.03.2023 

2023 Sommersemester
01.03.2023 – 31.08.2023
Vorlesungszeit: 13.03.2023 – 14.07.2023
Vorlesungsfrei: 15.07.2023 – 17.09.2023 

Öffnungszeiten

Mo. - Fr. 8 - 22 Uhr im Sommersemester
Mo. - Fr. 8 - 21 Uhr im Wintersemester
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonntags und an Feiertagen geschlossen
Vorlesungsfreie Zeit: siehe jeweiliger Aushang
Formulare/Fristen

Antrag auf Reimmatrikulation

Anträge für Beurlaubung und Exmatrikulation finden Sie jetzt auf Stud.IP

 

Hochschultag

16. November 2022 
Studienberatung

Allgemeine Studienberatung und Fragen zum Bewerbungsverfahren

Ariane Weidemann
ariane.weidemann@hks-ottersberg.de
Tel. 04205 394936

Telefonische Sprechzeiten:
Mo. und Mi, 12:00- 15:00 Uhr,
Di: 10:30- 12:30 Uhr,
Fr. 12:00-14:00 Uhr

Termine vor Ort nach Vereinbarung

Studentische Studienberatung:

Mi 14 – 15:30
studienberatung@hks-ottersberg.de

Beratung internationaler Studierender

Priyanka Rao,
International Office
international@hks-ottersberg.de
Telefon: 04205 394933
Mobil:    0172 4039511

Telefonische Sprechzeiten
Mo-Mi, 11:00-14:00 Uhr

Sprechzeiten in der Verwaltung
Di 10:00- 14:00 Uhr

Studentische BAfÖG-Beratung

Jan Bäuerle
Sprechstunde: Mi 11-12 Uhr (online) bafoegberatung@hks-ottersberg.de

Nachteilsausgleich

Dr. med. Wolfram Henn 
wolfram.henn@hks-ottersberg.de

 

Praktikumsinformationszentrum (PIZ)

Praktikumsinformationszentrum (PIZ)

Farida Fares
online nach Absprache
farida.fares@studi.hks-ottersberg.de

Hier geht es zum Login für die Datenbank:
LOGIN

Mehr Informationen zum PIZ hier

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AUFTAKTE XII - Nach Hause kommen

8. November 2022

08. November 2022 von 19 bis 21 Uhr 

Schmales Handtuch

26. November - 17. Dezember 2022

Eröffnung: 25. November 2022 - 18 bis 21 Uhr

Tanz-Masterclass>

donnerstags, 18.30 Uhr

mit wechselnden Dozent*innen

Institut für Kunsttherapei und Forschung Das Institut für Kunsttherapie und Forschung, Kunst und Theater im Sozialen ist ein Ort der Begegnung von Kunst, Theater, Therapie und wissenschaftlicher Forschung.
Hochschule für Künste im Sozialen (HKS)

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28870 Ottersberg

Tel.: 04205 - 39 49 0

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