© Michael Uhl

Kreative Agilität

Wie kunstbasierte Strategien die digitale und analoge Kommunikation in Organisationen transformieren

Im Rahmen eines Erasmus+-Projektes (2021-2023) hat die HKS Ottersberg zusammen mit Partnerorganisationen aus Liechtenstein, Österreich und der Schweiz ein Training für Führungskräfte entwickelt und erfolgreich getestet. Mithilfe von kunstbasierten Strategien werden Methoden vermittelt, gemeinschaftlich in offenen und von Unsicherheit geprägten Feldern zu agieren.
In einem Nachfolgeprojekt befasst sich das internationale Projektteam mit der Verankerung von kunstbasierten Strategien in Organisationen. Ziel ist es, Organisationen und Unternehmen zu unterstützen, sich zukunftsorientiert aufzustellen. Hier gibt es weitere Informationen.

Welt im Wandel

Unsere Gesellschaften sind im Umbruch. Die Pandemie und weitere gesellschaftlichen Herausforderungen haben dies deutlich sichtbar gemacht. Bisher entwickelte, erprobte Abläufe im zwischenmenschlichen Austausch und der Zusammenarbeit mussten und müssen auf den Prüfstand, erweisen sich zum Teil als unbrauchbar. Arbeits- und Kommunikationsabläufe müssen neu gedacht werden. Unsere bisherigen Formen der zwischenmenschlichen Kommunikation wandeln sich. Doch wie lässt sich dieser Wandel gestalten? Wie reagiert der Einzelne, eine Institution, ein Unternehmen auf sich ständig ändernde Bedingungen?

Das Projekt-Team sieht eine Schlüsselkompetenz in der Fähigkeit, offen, beweglich und gemeinschaftlich zu agieren – mit „Kreativer Agilität". Erfolgreiche Durchführungen von Aufgaben oder Projekten sind nicht nur eine Frage von fachlichen Fähigkeiten, Kompetenzen oder qualifiziertem Personal. Vielmehr sind sie eine Frage der Fähigkeit, sich kreativ auf neue Situationen einzustellen und dabei respektvoll, aber auch effektiv miteinander zu kommunizieren – analog und digital. Doch lässt sich diese „kreagile" Fähigkeit auch schulen? Können so kreative Transformationsprozesse in Organisationen angestoßen werden?

Kreative Agilität als Zukunftskompetenz

Unter dieser Aufgabenstellung hat sich das internationale Team aus Künstler*innen, Vermittler*innen und Wissenschaftler*innen zusammengefunden, um gemeinsam ein Trainings- und Schulungskonzept zu entwickeln. Die Struktur des Trainings folgt dabei einem modularen Baukastenprinzip, das kunstbasierte Vorgehensweisen mit kognitiven und methodischen Ansätzen vereint. Ziel des Trainings ist die Befähigung, sich wandelnden Herausforderungen gemeinsam, situationsangepasst KREATIV AGIL zu begegnen.

Für die Entwicklung des "kreagilen Baukastens" hat die HKS im Jahr 2021 als Fallstudie eine künstlerische Intervention mit Mitgliedern aus Rat und Verwaltung unter Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Die Video-Dokumentation gibt Einblicke in die durchgeführte Fallstudie und das Feld der KREATIVEN AGILITÄT.

 

Begleitend zur Gruppenphase der Fallstudie entstand aus Gesprächen mit 6 Ottersberger Bürgerinnen und Bürgern eine Narrative Recherche zum Spannungsfeld "Wirtschaft - Ökologie" und den unterschiedlichen Perspektiven auf den gemeinsamen Ort. Ein herzliches Dankeschön an die Beteiligten!

Wer ist Wir? Ein Flecken...
Von: Michael Uhl

Weitere Informationen zum Erasmus+-Projekt 2021-2023 finden sich hier.

 

© privat

Mitwirkende (v.l.n.r.)

Birgit Appelt, Begleiterin von Partizipationsprozessen mit Schwerpunkt auf Entwicklung und Umsetzung sozial innovativer Projekte in Gemeinden und Organisationen bei SPES Zukunftsakademie, Schlierbach/OÖ/A.

Birgitta Borghoff, Dozentin, Forscherin, Beraterin und Trainerin im Bereich Organisationskommunikation und Öffentlichkeit am Institut für Angewandte Medienwissenschaft am Departement Angewandte Linguistik der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Dagmar Frick-Islitzer, Kulturunternehmerin, Lehrgangsleiterin der Künstlerbrille®, Bildende Künstlerin und Projektleiterin dieses Erasmus+ Projektes.

Michael Uhl, Theater- und Hörspielregisseur sowie Lehrbeauftragter für "Künstlerische Arbeit in Organisationen " an der HKS Ottersberg.

Peer Holthuizen, Bildender Künstler und künstlerische Leitung Labor "Kunst in Organisationen" (KO-Lab) im Rahmen der Sozialen Innovation in der Arbeitswelt an der HKS Ottersberg.

Prof. Dr. Ralf Rummel-Suhrcke, Akademischer Hochschulleiter und Geschäftsführer der HKS Ottersberg

Peter Jungmeier, Organisations- und Personalentwickler bei SPES Zukunftsakademie

© Birgitta Borghoff

Erprobung künstlerischer Strategien: Erasmus+ Fallstudie mit Mitgliedern aus Rat und Verwaltung an der HKS Ottersberg

Screenshot: Michael Uhl

Digitales transnationales Treffen der Erasmus+ Partner*innen (HKS Ottersberg, 1.-3.12.2021)

© Michael Uhl

Erasmus+ Fallstudie an der HKS: von Ottersberg nach Europa und wieder zurück

© Michael Uhl

Erprobung künstlerischer Strategien: Erasmus+ Fallstudie mit Mitgliedern aus Rat und Verwaltung an der HKS Ottersberg unter wissenschaftlicher Begleitung der ZHAW

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Partnerorganisationen

Kubus Kulturvermittlung
Balzers (Liechtenstein)

SPES Zukunftsakademie
Schlierbach (Österreich)

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
(Schweiz)

movetia
Solothurn (Schweiz)

Kofinanziert von der Europäischen Union
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Tanz-Masterclass>

donnerstags, 18.30 Uhr

mit wechselnden Dozent*innen

MOI, MYSELF AN EU - Veronika Domp

Ausstellungseröffnung am 28. Juni um 19 Uhr

Bachelorabschlussausstellung im Kunstturm, Rotenburg

imaginary numbers - Finn Geiger

Ausstellungseröffnung am 20. Juni um 18 Uhr

Bachelorabschlussausstellung in der alten Käserei, Langwedel

Kreative Agilität

Kreative Agilität

Nach der Entwicklung eines Trainings mit erfolgreichen Praxiserprobungen folgt nun die Anwendung und Verankerung in Organisationen.

Interdisziplinäres Projekt 2

Mit dem Hauptanliegen das Bewusstsein für aktives Handeln oder auch das bewusste Nichtstun zu schärfen

Institut für Kunsttherapei und Forschung Das Institut für Kunsttherapie und Forschung, Kunst und Theater im Sozialen ist ein Ort der Begegnung von Kunst, Theater, Therapie und wissenschaftlicher Forschung.
Hochschule für Künste im Sozialen (HKS)

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28870 Ottersberg

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