Prof.in Dr. phil. Céline Kaiser

Funktion
Professur für Medienkulturwissenschaft und szenische Forschung
Vertrauensdozentin

Schwerpunkt
Medienkulturwissenschaft und szenische Forschung; Medical Humanities


www.celine-kaiser.de

Sprechzeiten und Kontakt

18. März 2020, 12:00–13:30 h
01. April 2020, 12:00–13:30 h
22. April 2020, 12:00–13:30 h

Eine vorherige Anmeldung per Mail unter celine.kaiser@hks-ottersberg.de ist notwendig.

 
 
Vita

10/1990 - 10/1998     
Studium (Magister, Lehramt) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Fächer: Germanistik II & I / Deutsch und Philosophie

Juli 1997     
1. Studienabschluss, Magistra Artium, Magisterarbeit über „Aggregatzustände der Aufklärung. Studien zur Aufklärungsmetaphorik nach 1968“

Oktober 1998     
2. Studienabschluss, Erstes Staatsexamen für das Lehramt der Sekundarstufe II/I

SS 2000 - WS 2005/06     
Promotionsstudium an der Universität Bonn, Nebenfach: Theoretische Medizin (Medizingeschichte)

Mai 2004 - Juni 2006     
berufsbegleitende Ausbildung zur Theaterpädagogin am Theaterpädagogischen Zentrum, Köln

24.11.2007     
Feierliche Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn mit der Arbeit „Rhetorik der Entartung. Max Nordau und die Sprache der Verletzung“ bei Prof. Dr. Jürgen Fohrmann

seit WS 98/99     
Lehraufträge am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Rhein. Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, an den Unikliniken Bonn im Fach Medizingeschichte sowie an der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design

03/1998 - 01/2000     
zunächst Honorarkraft, dann ab 10/1998 projektleitende Veranstaltungsmanagerin bei IQ. Projektentwicklung Innovation & Qualifikation, Bonn

02/2000 - 10/2003     
Wiss. Mitarbeiterin im medizinhistorischen Teilprojekt B7 zur Geschichte der psychoanalytischen Psychosomatik am SFB 534 „Judentum – Christentum“ (Bonn)

seit 11/2003     
Hospitanzen, Assistenzen und freiberufliche Tätigkeit im Bereich Theaterpädagogik und Dramaturgie

11/2004 - 03/2006     
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn

05/2006 - 08/2006   
Anschubstipendium der Gleichstellungsbeautragten der Rhein. Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

12/2007–09/2014
Dilthey-Fellowship der VolkswagenStiftung (Szenen des Subjekts. Kulturgeschichte der Theatrotherapie um 1800–1900–1970/2000) am Institut für Germanistik,
Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (12/2007–12/2012)
und am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (03/2013–09/2014)

seit WS 2010/11     
Medienkulturwissenschaftliche Lehraufträge an der FH Dortmund, FB Design

2013–2015 Leitung des DFG-geförderten Nachwuchswissenschaftlernetzwerks „Szenographien des Subjekts
 
03/2013 - 09/2014     
Wiederaufnahme des Dilthey-Fellowships an der Ruhr-Universität Bochum, Institut für Medienwissenschaft
 
10/2014–02/2018 Zweite Förderphase des Dilthey-Fellowships an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg
 
01/2015 Antrittsvorlesung und Verleihung einer befristeten Professur für Medienkulturwissenschaft und Szenische Forschung an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg

03/2018 Entfristung der Professur für Medienkulturwissenschaft und szenische Forschung an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg

Publikationen

Monographie:
Céline Kaiser, Szenen des Subjekts. Eine Kulturmediengeschichte szenischer Therapieformen seit dem 18. Jahrhundert. Bielefeld: transcript 2019.

Céline Kaiser: Rhetorik der Entartung. Max Nordau und die Sprache der Verletzung. Bielefeld: transcript 2007


Herausgeberschaft:   

Monika Ankele/ Céline Kaiser/ Sophie Ledebur (Hrsg.): Aufführen, Aufzeichnen, Anordnen. Wissenspraktiken in Psychotherapie und Psychiatrie, Wiesbaden: Springer 2019.

Lars Friedrich/ Karin Harrasser/ Céline Kaiser (Hrsg.): The Scene of Subjectivity. Constructions and Performances of the Self, Wiesbaden: Springer 2019.

Lars Friedrich/ Karin Harrasser/ Céline Kaiser (Hrsg.): Szenographien des Subjekts, Wiesbaden: Springer 2017.

Céline Kaiser: SzenoTest. Pre-, Re- und Enactment zwischen Theater und Therapie, Bielefeld: transcript 2014.

Céline Kaiser & Walter Bruchhausen (Hg.): Szenen des Erstkontak-tes zwischen Arzt und Patient, Bonn University Press: V&R unipress, Reihe Medizin und Kulturwissenschaft, 2012.

Céline Kaiser & Marie-Luise Wünsche (Hg.): Die „Nervosität der Juden“ und andere Leiden an der Zivilisation. Kon-struktionen des Kollektiven und Konzepte individueller Krankheit im psychiatrischen Diskurs um 1900, Paderborn: Schöningh 2003.


Aufsätze (Auswahl):

Im Erscheinen: Céline Kaiser: Oblomow-Syndrom, in: Rupert Gaderer, Wim Peeters (eds.), Syndrome. Fiktion und Pathologie, Hannover: Wehrhahn Verlag 2020.

Im Erscheinen: Céline Kaiser: Artistic Research on Things in/of Psychiatry. An Interdisciplinary Teaching Project, University of Applied Sciences and Arts, Ottersberg/UKE Hamburg, in: Monika Ankele, Benoît Majerus (eds.), Material Cultures of Psychiatry, Bielefeld: transcript 2020.

Céline Kaiser: Psychodramatische Aufzeichnungsverfahren oder: Audiovision als therapeutic agent, in: Monika Ankele, Céline Kaiser, Sophie Ledebur (Hrsg.): Aufführen, Aufzeichnen, Anordnen. Wissenspraktiken in Psychotherapie und Psychiatrie, Wiesbaden: Springer 2019, S. 333–353.

Céline Kaiser: Darstellung des Traumas. Szenarien der Vermittlung und der Parteinahme, in: Manuel Becker, Volker Kronenberg, Hedwig Pompe (Hrsg.): Fluchtpunkt Integration. Panorama eines Problemfeldes, Wiesbaden: Springer 2018, S. 191–207.

Céline Kaiser: Die fiktive Bushaltestelle, oder: Szenographien dementieller Subjektivationen, in: Lars Friedrich, Karin Harrasser, Céline Kaiser (Hrsg.): Szenographien des Subjekts, Wiesbaden: Springer 2017, S. 81–95.

„Seelenreitze" und „Psychiaterie". Agonale Schauplätze in Johann Christian Reils Rhapsodieen, in: Matthias Warstat u. a. (Hrsg.): Applied Theatre – Rahmen und Positionen, Theater der Zeit: Recherchen Nr. 129, 2016, S. 59–73.

Céline Kaiser: Auftritt der Toten. Formen des Pre-, Re- und Enactments in der Geschichte der Theatrotherapie, in: SzenoTest. Pre-, Re- und Enactment zwischen Theater und Therapie, Bielefeld: transcript 2014, S. 44-58.

Céline Kaiser: Noise and Voice. Zur Geschichte der Spezialeffekte in der Psychotherapie, in: Inszenierung und Effekte. Die Magie der Szenografie, hrsg. von Ralf Bohn und Heiner Wilharm, Reihe Szenografie & Szenologie Band 7, Bielefeld: transcript 2013, S. 263-279.

Céline Kaiser: Rahmenszenen. Zur Dramaturgie des Erstkontaktes zwischen Arzt und Patient als Element der Psycho-therapie 1796/1988, in: Szenen des Erstkontaktes zwischen Arzt und Patient, hrsg. von Walter Bruchhausen und Céline Kaiser, V&R unipress: Bonn University Press 2012, S. 73-88.

Céline Kaiser: Spiel und Rahmen in der Theatrotherapie um 1800, in: Spielformen des Selbst, hrsg. von Regine Strätling, Bielefeld: transcript 2012, S. 151–166.

Céline Kaiser: Inszenierung von Erfahrungsräumen. Formen der Theatralität im hypnotischen Experiment um 1900, in: Medizin, Okkultismus und Parapsychologie im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Frankfurter Studien zur Geschichte und Ethik der Medizin Bd. 2, hrsg. v. Udo Benzenhöfer, Wetzlar: GWAB 2009, S. 69-90.

Céline Kaiser: Schauplatz Psychiatrie. Aspekte der Theatralität in der Psychotherapie um 1800, in: Jahrbuch Literatur und Medizin, Band II, hrsg. von Bettina Jagow und Florian Steger, Heidelberg: Winter 2008, S. 61-78.

Céline Kaiser: Ursprungsszenarien in der Nervositätsdebatte um 1900, in: Die „Nervosität der Juden“ und andere Leiden an der Zivilisation, s.o., S. 89-109.

Céline Kaiser: „Jüdische Wissenschaft“ - zur Rhetorik der/über Psychoanalyse, in: Die Konstruktion des Jüdischen in Vergangenheit und Gegenwart, hrsg. von Michael Konkel, Alexandra Pontzen und Henning Theißen, Paderborn: Schöningh 2003, S. 167-186.

Céline Kaiser: „Ein Netz von künstlichen Nerven“. Hirnforschung und Kommunikation um 1800, in: Autorität der/in Sprache, Literatur, Neuen Medien. Vorträge des Bonner Germanistentages 1997, Bd. 1, hrsg. von Jürgen Fohrmann, Ingrid Kasten und Eva Neuland, Bielefeld: Aisthesis 1999, S. 282-301.

Ausstellungen/Aufführungen

Ausstellungen/Aufführungen der letzten fünf Jahre

09/2013 Aufführungen der „Rhapsodien“ im OFF-Programm der Preetzer Papiertheatertage 2013

16.12.2012 Aufführung der „Rhapsodien“ auf dem „Papiertheaternachmittag“, Altonaer Museum, Hamburg

11 - 12/2012 Ausstellung „SzenoTest. Eine szenische Ausstellung zur Geschichte der Theatrotherapie“, Ausstellungsraum der Ständigen Vertretung/Heimatdesign, Dortmund

10 - 11/2012 Regie und Produktion des Kurzdokumentarfilms „Bloomsday“

09/2010 - 12/2012 Leitung des szenischen Ausstellungsprojekts „SzenoTest“ mit StudentInnen des FB Design an der FH Dortmund

06 - 07/2011 Modellausstellung „Spiel Form Subjekt“, Präsentation in der Galerie der FH Dortmund, FB Design

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

- Medical Humanities und künstlerische Forschung
- Bildung transdisziplinärer Forschungsgemeinschaften mit künstlerischen Mitteln
- Performanzen des Lesens und Schreibens. Kultur- und literaturwissenschaftliche und künstlerisch forschende Perspektiven
- Wissenschaftsgeschichte der Theatrotherapie
- Kultur- und Medienwissenschaft der Szene
- Szenische Forschung
- Theorien und Modelle des Subjekts



Dilthey-Fellowship der VolkswagenStiftung
„Szenen des Subjekts. Kulturmediengeschichte der Theatrotherapie um 1800-1900-1970/2000“
www.celine-kaiser.de


Leitung des DFG-Nachwuchswissenchaftlernetzwerk
"Szenographien des Subjekts"
www.szenographien-des-subjekts.de


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2020/21 Wintersemester
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2021 Sommersemester
01. März 2021 bis 31. August 2021
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Vorlesungsfreie Zeit: 10.07.2021 – 19.09.2021

2021/22 Wintersemester
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Vorlesungszeit: 20.09.2021 – 18.02.2022
Vorlesungsfreie Zeit: 19.02.2022 – 20.03.2022
Weihnachtsferien: 18.12.2021 – 09. 01. 2022

2022 Sommersemester
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Vorlesungszeit: 21.03.2022 – 22.07.2022
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Mo. - Fr. 8 - 21 Uhr im Wintersemester
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Vier Wände, vier Ecken und ICH

„Vier Wände, vier Ecken und ICH" – mit diesem Thema haben sich die Erstsemester der Grundlehre im Sommersemester 2020 unter besonderen Bedingungen auseinandergesetzt.

P 2 / P 3 Auswildern

Vom 4. bis 6. März 2020 werden sich Studierende der HKS Ottersberg im Einsatz verschiedenster Medien mit dem Thema Kunst und Natur auseinandersetzen. 

„Begegnungs - Räume in der Natur“

Für die Wanderausstellung: Kaleidoskop - Vielfalt kunsttherapeutischer Intervention
wird am 17. und 18.07.19 gemeinsam mit Studierenden der HKS Ottersberg ein kunsttherapeutisches Projekt in und mit der Natur und der Landschaft durchgeführt. 

Institut für Kunsttherapei und Forschung Das Institut für Kunsttherapie und Forschung, Kunst und Theater im Sozialen ist ein Ort der Begegnung von Kunst, Theater, Therapie und wissenschaftlicher Forschung.
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